Maxime Vachier-Lagrave feiert am 21. Oktober 2026 seinen 36. Geburtstag. Der Franzose wurde am 21. Oktober 1990 in Nogent-sur-Marne geboren; in seinem aktuellen FIDE-Profil steht er weiterhin mit Großmeistertitel, 2717 klassischer Elo, 2712 Rapid und 2734 Blitz. FIDE führt ihn zudem als Nummer 23 der aktiven Weltspieler und als Nummer zwei Frankreichs. [1][2][3]

Für deutsche Leser ist MVL nicht nur ein Name aus der Weltspitze, sondern auch Bundesliga-Gegenwart. Die OSG Baden-Baden listet ihn im Kader der Saison 2026/27 mit Elo 2717; in derselben Mannschaft stehen unter anderem Fabiano Caruana, Javokhir Sindarov, Vincent Keymer, Viswanathan Anand und Nihal Sarin. Nach dem Auftaktwochenende weist die Teamseite für Vachier-Lagrave 1,0 Punkt aus drei Partien aus. [5]

Diese Momentaufnahme erklärt aber nur einen kleinen Teil seiner Stellung. Vachier-Lagrave wurde bereits 2005 Großmeister, gewann 2007 mit 16 Jahren erstmals die französische Meisterschaft und wiederholte den Titel 2011 und 2012. 2009 kam der Juniorenweltmeistertitel hinzu. In Biel gewann er laut FIDE-Porträt fünfmal; sein Karrierehoch erreichte er im August 2016 mit 2819 Elo und Platz zwei der Weltrangliste. [1][2][3]

Der größte Einzeltitel seiner Laufbahn folgte später: Bei der Blitzschach-WM 2021 in Warschau lagen Vachier-Lagrave, Jan-Krzysztof Duda und Alireza Firouzja nach 21 Runden jeweils bei 15 Punkten. Den Stichkampf gegen Duda gewann MVL nach FIDE-Angaben mit 2:1; der Deutsche Schachbund und ChessBase dokumentieren dieselbe Spitzengruppe und den Titelgewinn. [4][7][8]

Spannend ist der Vergleich mit Vincent Keymer. In der aktuellen FIDE-Spitzenliste liegt Keymer mit 2761 Elo auf Rang acht, Vachier-Lagrave mit 2717 auf Rang 23; im Verein sind beide nun Teil derselben Baden-Badener Dichte an Weltklasse. [5][6] Für MVL ist der 36. Geburtstag deshalb kein nostalgischer Anlass, sondern ein Zwischenstand: Er ist nicht mehr der 2800er von 2016, aber weiterhin ein Maßstab für Präzision, Vorbereitung und Erfahrung auf höchstem Niveau.